LEBEN IM HIER UND JETZT

Vergangenheit und Zukunft sind eine Illusion

Das Hier und Jetzt ist die einzige Zeit, die tatsächlich existiert. Der gegenwärtige Moment ist der einzige Zeitpunkt, an dem Leben wirklich stattfindet. Dass irgendetwas außerhalb des gegenwärtigen Augenblicks geschieht oder ist, ist nicht möglich. All das, was in der Vergangenheit geschehen ist, geschah im Jetzt. Und all das, was in der Zukunft geschehen wird, geschieht in einem späteren gegenwärtigen Augenblick. Bereits Albert Einstein kam zu dieser Erkenntnis: “Die Unterscheidung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist nur eine hartnäckige Illusion”.

Gedanken sind Schöpfungsprozesse

Im Hier und Jetzt spielt es keine Rolle mehr, wie schön der gestrige Tag war, er ist Vergangenheit. Es ist auch egal, wie schön man sich den kommenden Tag ausmalt, dieser existiert lediglich als eine Vorstellung des Gehirns. Da uns bewusst ist, dass die jeweiligen Gedanken Schöpfungsprozesse sind, üben wir uns darin, die gesamte Aufmerksamkeit auf den Moment zu richten, den wir gerade erleben, anstatt Gedankenenergie darauf zu verschwenden, uns über Vergangenes den Kopf zu zerbrechen oder uns Sorgen über die Zukunft zu machen.

Der jetzige Moment verändert die Zukunft

Es gilt zu erkennen, dass es nur einen wahren Augenblick gibt. Nur was im jetzigen Moment gelebt, geschöpft, geschaffen und verwirklicht wird, dadurch, wie man mit einer Situation umgeht, verändert die Zukunft. Realisieren wir diesen Moment, ist er auch schon wieder vorbei. Leben im Hier und Jetzt bedeutet aber nicht, dass die Vergangenheit und die Zukunft keine Rolle spielen. Das Gegenteil ist der Fall. Wäre in der Vergangenheit eine andere Entscheidung getroffen worden, wäre die derzeitige Situation wahrscheinlich anders. Jetzt findet das Leben statt.

KLARES UND REINES HANDELN

Aktion und Reaktion

Gedankenenergie folgt in unserem Verständnis einem einfachen Gesetz: Aktion = Reaktion. Der Mensch kann in seiner Vorstellungskraft gesunde oder krankmachende Wirkungen hervorrufen. Die Informationen, die wir aussenden, also unsere Schwingung oder die Frequenz, können wir jederzeit verändern und sind dadurch Schöpfer unseres Universums. Wir sind uns darüber einig, dass nach dem Gesetz der Verantwortung jeder alleine für seine Gedanken und seine Emotionen verantwortlich ist.

In natürlicher Harmonie mit dem Universum

Unseren Worten folgen Taten. Den Fokus und die Klarheit zu schärfen, lässt uns ohne „vielleicht“, „könnte“ und „müsste“, sondern ohne Umschweife ins Tun zu kommen. Wer klar ist, kann problemlos seine Bedürfnisse auszudrücken, genauso wie seine Unvollkommenheit und Missgeschicke. Und wer Reinheit und die Liebe, zu allem, was ist, im Herzen bewahren kann und dadurch aufrichtig und mit vollem Bewusstsein handelt, der ist auf natürliche Weise in Harmonie mit dem Universum.

Klarheit liegt in der Stille

Bei allem, was wir tun, stellen wir uns die Frage nach der Übereinstimmung mit der Tat. Also nach der Absicht, was wir mit dem Tun erreichen wollen und nach der Klarheit. Wir achten darauf, wie klar unsere Gedanken und unsere Taten sind. Diese Klarheit erkennen wir in der Stille und bestimmen damit die Resonanz in unserer Umwelt. Wir sind uns dessen bewusst, dass wir jeden Moment ändern können, indem wir uns entscheiden, jedem und allem mit Liebe zu begegnen.

GEDANKEN SIND ENERGIE

Gedanken schaffen Energiefelder

Gedanken sind kraftvolle Energien und diese sendet jeder von uns nach draußen. Mit diesen Gedanken erschaffen wir, was uns in unserer derzeitigen Inkarnation geboten wird. Hass, Angst und Spaltung lehnen wir ab, weil wir uns damit selbst schaden würden, und wir sind jederzeit offen für Begegnungen mit Menschen, unvoreingenommen und aus dem Herzen heraus. Wir grenzen keine Menschen aus, nur weil sie anders sind, anders denken oder anders fühlen als wir und wir erfreuen uns an der Andersartigkeit eines Jeden.

Gedanken sind als Frequenz messbar

Der Schweizer Theophrastus Bombast von Hohenheim, der unter dem Namen Paracelsus, in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, wohl einer der berühmtesten Ärzte Europas überhaupt war, außerdem Naturphilosoph, Alchemist, Laientheologe und Sozialethiker, ging davon aus, „dass die Lebenskraft nicht im Menschen eingeschlossen ist, sondern ihn umstrahlt wie eine leuchtende Kugel und in die Ferne wirken kann.“ Heutzutage ist jeder Gedanke als Frequenz messbar, er ist ein elektrischer Impuls im Gehirn und enthält seine eigene Information.

Glaubensmuster und Gedanken erzeugen ein Energiefeld

Alles, was uns umgibt, also jeder Gegenstand, jede Sache und auch jeder Mensch besteht aus Informationen, nämlich aus Molekülen, welche in bestimmten Frequenzen schwingen. Durch Glaubensmuster und Gedanken erzeugt jeder Mensch ein Energiefeld. Das stärkste wird von seinem Herzen erzeugt. Wir glauben, wie wir über jemanden oder über etwas denken, sendet eine Botschaft, also eine Information aus, die von anderen Energiekörpern aufgenommen wird. Auf diese Art treten wir mit Dingen, Ereignissen, Personen etc. in Resonanz, die exakt auf der gleichen Schwingung (Frequenz) sind.

ICH BIN WEIL WIR SIND

Einheit mit allem, was ist

Unser Streben, nach der Einheit mit „Allem was ist“, lehnt sich an Südafrikas Philosophie der Verbundenheit an. Ubuntu trägt der Tatsache Rechnung, dass der Mensch nur durch die Existenz der anderen leben kann: „Ich brauche dich, um ich selbst sein zu können. Genauso, wie du mich brauchst, um du sein zu können. Auf diese Weise sind wir miteinander verbunden. Dies ist so, weil ich sonst nicht wüsste, wie man als Mensch spricht, wie man als Mensch aufrecht geht, wie man als Mensch denkt.“

Die Schöpfung leben

Alles, was wir lernen, lernen wir von anderen Menschen. In unseren Gemeinden wollen wir den ursprünglichen Schöpfungsgedanken leben und uns auf die wahre Natur aller Dinge besinnen. Machtstrukturen lehnen wir ab, da sie dem Einzelnen die Pflicht zur Eigenverantwortung nehmen. Erscheinungsformen des „Bösen“ sehen wir nicht als etwas an, das bekämpft werden muss, sondern als etwas, an dessen Heilung es zu arbeiten gilt. Selbst der Tod, der neues Leben hervorbringt, ist für uns ein ganz natürlicher Teil des spirituellen Erkenntnisprozesses.

Kunst des Zao Dao

„Wenn wir den Dao als Methode oder bewusste Art betrachten, mit der das getrennte vereinigen soll, sind wir wahrscheinlich der psychologischen Bedeutung des Konzepts nahe gekommen…
… … Die Erkenntnis der Gegensätze, verborgen im Unbewussten, bedeutet die Wiedervereinigung mit den unbewussten Gesetzen unseres Seins, und der Zweck dieser Wiedervereinigung ist die Erlangung eines bewussten Lebens oder, wie in chinesischer Sprache ausgedrückt, die Verwirklichung des Da.

Vereinigung der Gegensätze

… … Die Vereinigung der Gegensätze auf einer höheren Bewusstseinsebene ist keine rationale Sache und auch keine Frage des Willens, es ist ein Prozess der psychischen Entwicklung, der sich in Symbolen ausdrückt, und heute wird die Persönlichkeitsentwicklung noch in Symbolen dargestellt olic form. Die Einheit der beiden, Leben und Bewusstsein, ist der Dao.” – Carl Jung – Psychologie und der Osten, pg 22 – 27, (für die Kurzheit paraphrasiert)

ALLES IST VERBUNDEN

Verschränkte Fernwirkung

In den vergangenen Jahrzehnten bestätigen zahlreiche Experimente eindeutig, dass das, was Alfred Einstein als „Spukhafte Fernwirkung“ belächelte, weil er das EPR-Paradoxon zu seinen Lebzeiten nicht auflösen konnte, tatsächlich existiert. 1982 belegte der französischen Physiker Alain Aspect in Paris, die Existenz der verschränkten Fernwirkung. Er konnte nachweisen, dass der Zustand auch nicht durch verborgene Variable festgelegt war. An der Universität Wien haben Wissenschaftler mittlerweile bereits vier Photonen miteinander verschränkt.

Eine unsichtbare Kraft verbindet alles, was ist

Quantenverschränkung beschreibt die Wechselwirkung zweier Teilchen, welche ohne Informationsübertragung über beliebige Strecken möglich ist. Dies wurde mit Versuchen über Entfernungen von vielen Kilometern hinweg demonstriert. Die Quantenphysik beschreibt dieses Phänomen korrekt und vollständig, auch wenn dies mit unserer Alltagserfahrung nicht in Einklang zu bringen ist. Solange die Verschränkung besteht, scheinen einzelne Teilchen durch eine unsichtbare Kraft miteinander verbunden zu sein.

Quantenverschränkung nicht mit dem Ursache-Wirkung-Prinzip erklärbar

Die Verschränkung ermöglicht es, dass Teilchen auf eine Weise miteinander korreliert sind, dass sie nicht mehr unabhängig voneinander charakterisiert werden können – obwohl sie sich an unterschiedlichen Orten befinden. Der österreichische Physiker Martin Ringbauer vom Andrew White’s Quantum Technology Labor der University of Queensland in Brisbane (Australien) und Erstautor einer Studie im Fachblatt „Science Advances“ sagt aufgrund seiner Forschungen mit dem Wiener Experimentalphysiker Anton Zeilinger in Wien sowie in Boulder (USA) und in Delft (Niederlande), „dass Quantenverschränkung nicht mit dem Ursache-Wirkung-Prinzip erklärt werden kann“.

ALLES WAS IST BIST DU

Bewusstsein ist singulär

„Der Vedanta lehrt, dass das Bewusstsein singulär ist, dass sich alle Geschehnisse in einem einzigen universellen Bewusstsein abspielen und dass es keine Vielzahl von Selbsten gibt.“ ~ Erwin Schrödinger (1887 – 1961), österreichischer Physiker, und einer der Begründer der Quantentheorie und Träger des Nobelpreises für Physik 1933.

Du bist ein Teil des gesamten Universums

„Dieses dein Leben, das du lebst, ist nicht nur ein Teil dieser gesamten Existenz, sondern in gewissem Sinne das Ganze; nur ist dieses Ganze so beschaffen, dass es nicht mit einem einzigen Blick erfasst werden kann. Dies ist, wie wir wissen, was die Brahmanen in jener heiligen, mystischen Formel ausdrücken, die doch wirklich so einfach und so klar ist: tat tvam asi, „all dies bist du“. Nikola Tesla drückte es so aus: “Jedes Lebewesen ist ein Rädchen im Getriebe des Universums. Obwohl scheinbar nur seine unmittelbare Umgebung betroffen ist, erstreckt sich der Einflussbereich jedes Lebewesens über eine unendliche Distanz.”

Alle Einzelteile sind Eins

Unter Berücksichtigung des Quantenphänomens gehen Physiker heute davon aus, dass unser Universum durch den Urknall aus einer Einheit hervorgegangen ist. Dadurch kommen sie den Vorstellungen der alten Inder sehr nah. Wie schon für die alten Yogis, für die das Universum als eine Einheit aller Einzelteile existenziell vorhanden war, bilden einzelne Teilchen eine Einheit, auch wenn sie räumlich getrennt sind.

LIEBE FÜR ALLES WAS IST

Liebe ist die Sinfonie des Lebens

In unserem Sein streben wir nach dem, was der Philosoph Friedrich Nietzsche „Amor fati“ nannte. Das Notwendige nicht bloß zu ertragen, noch weniger es zu verhehlen – aller Idealismus ist Verlogenheit vor dem Notwendigen -, sondern es lieben. Dieses „Nichts anders haben wollen, vorwärts nicht, rückwärts nicht, in alle Ewigkeit nicht“, die Liebe des Schicksals und dessen liebevolle Annahme, bedingungslos alles zu lieben, was geschieht, macht für einen Menschen den Zustand der höchstmöglichen Lebensbejahung greifbar.

Die Dualität in bedingungsloser Liebe auflösen

Unser Miteinander als Menschenfamilie gestalten wir, indem wir die Dualität in bedingungsloser Liebe aufzulösen suchen. Dazu gehört auch, dass wir uns selber neu organisieren, die physisch lebendige und bedingungslose Lebensordnung achten und in Harmonie und achtsamer Liebe für ALLES, was ist, die Sinfonie des Lebens zu komponieren. Gesunde Ernährung, reines Wasser, Bewegung und Pflanzenheilkunde sind weitere Säulen. Daraus schöpfen wir unsere Kraft.

Das Gute und das Böse vereinen

Indem wir durch Selbsterforschung, Transformation und persönliches Wachstum, dieses neue Paradigma der eigenen Beziehung zum Selbst und zum Universum schaffen, und uns Menschen auf ein gesundes und natürliches Leben sowie auf unsere Erdverantwortung zurückbesinnen, wird die Harmonie hergestellt und die Dualität löst sich auf. Die alten Prophezeiungen der Qeros sagten vorher, dass dann, wenn sich das Böse mit dem Guten vereinigt, der „Adler und der Condor wieder gemeinsam fliegen“.